Protestaktionen gegen ÖPNV-Preise
Kritiker fordern Einführung eines Sozialtickets — Zwei Demos in der kommenden Woche
FÜRTH - Gegen die Preispolitik im Öffentlichen Personennahverkehr richten sich zwei Protestaktionen, die in der kommenden Woche in Fürth über die Bühne gehen sollen. Die Initiatoren machen sich unter anderem für die Einführung eines Sozialtickets stark, das Menschen am Existenzminimum Bus- und Bahnfahrten erlauben soll.
Wie berichtet, wollen die Stadt, die Bürgerstiftung und der Verkehrsbetrieb der infra in Fürth ab 2012 einen spendenfinanzierten Mobilitätsbonus einführen. Inhabern des Fürth-Passes sollen sogenannte Mobilitätstaler ausgehändigt werden, die sie ihrerseits beim Kauf von Bus- und U-Bahn-Fahrkarten ihrer Wahl im infra-Kundencenter vorlegen können. Eine Streifenkarte etwa oder eine MobiCard wird dann fünf Euro billiger. Spenden in Höhe von 60000 Euro sind bereits verfügbar, doch werden noch Geldgeber gesucht, und zwar Unternehmen ebenso wie Privatleute.
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Quelle: Fürther Nachrichten, 22.07.2011





