Viele Menschen können sich die teuren Tarife im VGN nicht, oder nur auf Kosten anderer Grundbedürfnisse leisten. Betroffen sind ALG II-EmpfängerInnen, Menschen mit so genannten Niedriglohn-Jobs, StudentInnen, ältere SchülerInnen, RentnerInnen und Flüchtlinge.
Mobilität ist ein soziales Grundrecht und nicht Privileg für den Teil der Bevölkerung, der dafür bezahlen kann. Armut in unseren Kommunen darf nicht weiter tabuisiert werden. Wir wollen ein solidarisches Klima in der Stadt.
Um den sozialen und ökologischen Anforderungen gerecht zu werden, fordern wir mittelfristig den Nulltarif im ÖPNV. Wir fordern deshalb die Städte Nürnberg-Fürth-Erlangen auf, kurzfristig ein Sozialticket für arme oder von Armut bedrohte Personen einzuführen.
Der im Hartz IV-Regelsatz vorgesehene Betrag in Höhe von 11,49 € darf nicht überschritten werden. Deshalb ist das derzeitige Nürnberg-Pass-Ticket in Höhe von 29,90 € keine Alternative.
Das Sozialticket muss unbürokratisch eingeführt werden und darf keine Ausschlusszeiten enthalten.
Bisher liegen insgesamt mindestens 13395 Unterschriften für diesen Aufruf vor (Stand: 28.01.12).
Davon haben 670 Personen seit 29.06.09 online unterzeichnet (Stand: 04.02.12, 12:28 Uhr ).